Für Eltern

Raus aus dem täglichen Bildschirmstreit.

Wenn das Ausschalten wieder zum Kampf wird, hilft kein neues Verbot. Sondern ein anderer Blick auf den ganzen Alltag – so wie wir es mit unseren drei Kindern gemacht haben.

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Du kennst mindestens eine dieser Situationen.

Die App hat gute Bewertungen. Und trotzdem.

Du hast recherchiert. Pädagogisch empfohlen, keine Werbung, altersgerecht. Nach zehn Minuten nimmt dein Kind das Tablet trotzdem nicht freiwillig aus der Hand.

Dein Kind lernt – oder tut so als ob.

Sprachlektionen, Matheaufgaben, Leseübungen. Das Kind sitzt konzentriert. Aber wenn du nachfragst was es gelernt hat, kommt nichts. Es war auf dem nächsten Level, nicht beim Lernen.

Verbote halten zwei Wochen. Dann ist alles wieder wie vorher.

Du hast Regeln eingeführt. Eine Stunde am Tag, nur am Wochenende, kein Handy beim Essen. Es hat funktioniert – für eine Weile. Dann schleicht es sich zurück. Und du weißt nicht warum.

Unsere Geschichte

Wir sind Timo und Salima – und wir haben denselben Fehler gemacht.

Wir sind Filmemacher und Eltern von drei Töchtern: 10, 6 und 3 Jahre alt. Dritte Reise ab Frühling 2027 – mit offizieller Schulbeurlaubung und in aktiver Abstimmung mit der Schule.

In der Zeit zuhause in Deutschland, vor unserem nächsten Aufbruch, haben wir dasselbe getan wie die meisten Eltern: Wir haben eine Lern-App installiert. Eine gute. Mit Bewertungen. Mit Bildungszertifikat.

Unsere älteste Tochter – damals acht Jahre alt – hat sie jeden Tag genutzt. Wir dachten: Das ist Bildschirmzeit die sich lohnt.

Dann hat Salima etwas bemerkt.

Unsere Tochter raste durch die Lektionen. Nicht um die Inhalte zu verstehen – sondern um zur Belohnung zu kommen. Das Aufblitzen nach jeder Einheit. Die Punkte. Den Fortschrittsbalken. Sie hat Spanisch-Lektionen abgehakt ohne ein einziges Wort behalten zu haben. Weil das Ziel nicht Spanisch war. Das Ziel war das nächste Belohnungsspiel.

Als wir nachgefragt haben, konnte sie nichts wiederholen. Aber sie wollte sofort weitermachen.

Das war der Moment, in dem wir verstanden haben: Das ist kein Lernproblem. Das ist ein Systemdesign-Problem.

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Wer wir sind und wie es dazu kam →
Die Erkenntnis

Was uns bei der Lern-App aufgefallen ist.

Unsere Tochter raste durch die Lektionen – nicht um die Inhalte zu verstehen, sondern um zur nächsten Belohnung zu kommen. Dabei fiel uns auf: Was hier zog, war nicht die Freude am Lernen, sondern der Sog des Weitermachens.

Das heißt nicht, dass jede Lern-App schlecht ist. Es heißt: Ein pädagogisch klingender Name sagt noch nichts darüber, ob eine App dein Kind wirklich weiterbringt.

Wir haben angefangen, genauer hinzusehen – auf die Inhalte, auf unsere eigenen Gewohnheiten und auf den Alltag zwischen den Bildschirmen.

Verbote allein haben bei uns nicht geholfen. Geholfen hat, zu verstehen, was die App attraktiv macht – und den Raum davor mit etwas Interessanterem zu füllen.

Was wir dabei gelernt haben, haben wir in einem 47-seitigen PDF festgehalten. Nicht als Theorie – als unser echter Alltag mit drei Kindern.

Das haben wir aufgeschrieben – der Guide für den Familienalltag →
Kind umarmt eine Frau in traditioneller indischer Tracht – echte Begegnung statt Bildschirm
Was die Welt lehrt

Was passiert, wenn ein Kind die Welt braucht – statt das Gerät.

Emilia hat sich in Rajasthan von einer älteren Frau verabschiedet. Ohne dass wir etwas gesagt hätten. Sie hat sich einfach umgedreht und sie umarmt.

Das war kein pädagogisches Konzept. Kein Digital-Detox-Programm. Kein geplanter Lernmoment.

Es war ein Moment der nur möglich wird wenn zwischen Kind und Welt kein Bildschirm steht.

Wir haben gelernt: Der wirksamste Weg um Bildschirmzeit bei Kindern zu reduzieren ist nicht Verbot – es ist echte Erlebnisse schaffen die konkurrieren können. Die Neugier auf die Welt ist in jedem Kind. Sie braucht nur Raum.

Das Gute: Dafür muss man nicht verreisen. Das geht am Küchentisch, im Garten, auf dem Schulweg. Wir haben aufgeschrieben wie.

Wie das im Familienalltag geht – der Guide →
Der Guide

Bildschirmzeit bewusst gestalten – der Guide.

47 Seiten. PDF. Für Kinder von 3 bis 13 Jahren. Ohne Abo. Entstanden aus unserem Familienalltag mit drei Kindern – übertragbar auf jeden Alltag, ob Stuttgart oder Camper in Usbekistan.

Unser Weg aus dem täglichen Streit ums Ausschalten – mit drei Kindern erprobt
Wie wir die Lern-App-Falle erkannt und hinterfragt haben
Konkrete erste Schritte für den Alltag zuhause – beginnend mit dem Frühstückstisch
Was bei uns funktioniert hat – und was nicht (inklusive unserer Fehler)
Alltagsideen, die auch zuhause funktionieren – ohne Weltreise
Erscheint in Kürze47 Seiten · PDF · 14,90 € einmalig, sobald der Guide fertig ist.

Wer die ganze Geschichte sehen will: Unsere beiden Kinofilme „Auf dem Weg" (128 Min.) und „Auf Umwegen" (118 Min.) zeigen, was aus dieser Erkenntnis geworden ist. Je 14,90 €, als MP4-Download. Zu den Filmen →

Timo und Salima mit ihren Töchtern am Strand – Reisefamilie mit zwei Langzeitreisen seit 2016

Wer den Guide geschrieben hat

Timo und Salima – Filmemacher, Eltern von drei Töchtern, mit zwei Langzeitreisen seit 2016.

Zwei Kinofilme. 22 Länder. Drei Töchter zwischen 3 und 10 Jahren. Was im Guide steht kommt nicht aus Studien – sondern aus dem echten Alltag mit Kindern in Thailand, Sri Lanka und Indien. Und aus den Fehlern die wir dabei gemacht haben.

22
Länder mit Kindern
2
Kinofilme
3
Töchter: 10, 6, 3 J.

Über Timo und Salima wurde berichtet in:

SAT.1ARDSWRFrankfurter Rundschau
Alle Presseberichte →
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Häufige Fragen

Was Eltern uns fragen.

Bis dahin

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