Welt als Klassenzimmer – in drei Sätzen.
Timo Götz und Salima Oudefel filmen gemeinsam. Gleichberechtigte Regie – seit der ersten Reise.
Ihre erste gemeinsame Expedition dauerte drei Jahre. Das Ergebnis: der Dokumentarfilm “Auf dem Weg – Wenn Begegnungen verändern”, der deutschlandweit in über 40 Kinos lief. Die zweite Reise dauerte zwei Jahre und führte zu “Auf Umwegen”. Beide Filme entstanden auf der Straße – in echten Begegnungen, ohne Drehbuch.
Seit Ende Oktober 2025 sind sie erneut unterwegs. Diesmal mit ihren drei Töchtern (10, 6 und 3 Jahre). Im eigenen Camper. Mit einer Route die sich verändert.
Route: Deutschland → Mauretanien → Senegal → Georgien → Kasachstan → Mongolei → weiter.
Die Kinder haben die Schule nicht verlassen – sie haben sie erweitert. Die Familie besitzt eine offizielle schriftliche Beurlaubung der Schule für die Reisedauer. Die Schule trägt die Reise mit. Timo und Salima unterrichten die Kernfächer selbst. Den Rest lehren Wüste, Atlantik, Nomaden, Sprachbarrieren und echte Menschen in echten Situationen.
Das Ziel dieser Reise ist kein Punkt auf der Karte. Es ist eine Entscheidung: Den Kindern für eine bewusste, begrenzte Phase das direkte Eintauchen in andere Lebenswirklichkeiten zu ermöglichen. Nicht als Besucher. Als Mitlebende.
→ Die Geschichte der Familie lesen
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